Neuer Nissan Juke: Edelstein auf Rädern
Mit radikalem Karosserie-Design kommt die neue Generation des Nissan Juke in rund einem Jahr auf den Markt. Erstmals gezeigt hat sich der Elektro-Crossover in der Serienversion nun bei einer Strategie-Präsentation des japanischen Herstellers in Tokio. Hingucker ist die ungewöhnliche Facetten-Blechstruktur, die wie aus vielen Polygonen zusammengesetzt wirkt und einen futuristischen Eindruck macht, den man bislang so konsequent nur von Fahrzeugstudien kannte.
Die Technik dürfte das kleine SUV teilweise vom Markenbruder Leaf übernehmen, mit dem es auch gemeinsam in England vom Band laufen wird. Details nennt der Hersteller noch nicht. Gleiches gilt für den Preis, der aber auf dem Niveau von Wettbewerbern wie Kia EV3 und Ford Puma Gen-E liegen und unterhalb von 40.000 Euro starten dürfte.
Der neue Juke ist Teil einer breiter angelegten Neuaufstellung, mit der Nissan seine Modellpalette weltweit straffen und zugleich stärker elektrifizieren will. Künftig soll das Angebot von 56 auf 45 Baureihen schrumpfen. Zugleich wollen die Japaner pro Modell mehr Antriebsvarianten anbieten. Im Zentrum stehen batterieelektrische Autos, Hybridmodelle, Plug-in-Hybride und Range-Extender-Lösungen, je nach Markt und Bedarf.
Nissan Juke (2027)
Technologisch setzt Nissan außerdem stark auf software- und KI-basierte Fahrzeuge, wie das Unternehmen im Rahmen der Strategiepräsentation mitteilte. Langfristig soll die hauseigene Technik für automatisiertes Fahren in 90 Prozent der künftigen Modelle eingeführt werden. Dazu kommen digitale Assistenzfunktionen mit Künstlicher Intelligent. Beides ist Teil der neuen Leitidee „Mobility Intelligence for Everyday Life“, mit der Nissan Alltag, Assistenz und Elektrifizierung enger verzahnen will.
Neben dem europäischen Elektro-Juke zeigte Nissan als weitere Schlüsselmodelle einen neuen X-Trail beziehungsweise Rogue mit e-Power-Hybridantrieb, den Geländewagen Xterra für die USA sowie eine neue Generation der Limousine Skyline für Japan. Die drei Leitmärkte Japan, USA und China sollen künftig die globale Entwicklung tragen, Europa, Indien und Afrika eine Rolle als wichtige Ergänzungsmärkte spielen. Im Premiumbereich wird außerdem die Marke Infiniti mit neuen und überarbeiteten Modellen gestärkt.
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