Pkw-Fertigung in Deutschland: Zwischen Aufschwung und Rückstand
Während das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) im März ein deutliches Plus bei den Pkw-Neuzulassungen registrierte, fällt die Bilanz der heimischen Autoindustrie verhaltener aus. Wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) mitteilt, legte die Inlandsproduktion im vergangenen Monat leicht zu. Mit 400.800 gefertigten Pkw entspricht sie einem Zuwachs von drei Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, begünstigt durch einen zusätzlichen Arbeitstag.
Im ersten Quartal summierte sich die Produktion auf knapp 1,1 Millionen Einheiten, was einem Rückgang von zwei Prozent entspricht. Vom Vorkrisenniveau bleibt die Branche damit weiterhin entfernt: Gegenüber 2019 liegt die Fertigung noch immer um 16 Prozent niedriger.
Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Export. Im März wurden 310.700 Pkw ausgeführt, ein Plus von drei Prozent. Im Quartalsverlauf ergibt sich jedoch ein Minus von zwei Prozent auf 799.500 Fahrzeuge. Gegenüber dem Vergleichsjahr 2019 beträgt der Rückstand 18 Prozent.
Uneinheitlich entwickelten sich die Auftragseingänge: Während die Inlandsorders im März um sieben Prozent zulegten, gingen die Bestellungen aus dem Ausland um drei Prozent zurück. Insgesamt lagen die Auftragseingänge damit um zwei Prozent unter dem Vorjahresniveau.
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