Vor Inkrafttreten der Preisbremse: Benzin und Diesel teurer
Benzin und Diesel sind kurz vor dem Inkrafttreten des als Preisbremse gedachten Maßnahmenpakets der Bundesregierung teurer geworden. Der bundesweite Tagesdurchschnittspreis für Super E10 kletterte nach Berechnung des ADAC am Montag um knapp einen Cent auf 2,087 Euro je Liter, den bisher höchsten Stand in diesem Jahr. Diesel kostete 2,295 Euro, 1,2 Cent mehr als am Sonntag. Am Dienstag lagen die morgendlichen Preisspitzen dann noch einmal etwas höher, mit 2,159 Euro für Super E10 und 2,368 Euro für Diesel.
In der vergangenen Woche hatten die Spritpreise zwischenzeitlich etwas nachgegeben, eine Trendwende war das aber nach derzeitigem Stand nicht. An diesem Mittwoch tritt eine Neuregelung für die Tankstellen in Kraft, nach der die Preise künftig nur noch einmal am Tag erhöht werden dürfen, um 12.00 Uhr. Außerdem erhält das Bundeskartellamt zusätzliche Befugnisse.
Seit Beginn des Irankriegs Ende Februar sind die Tagesdurchschnittspreise stark gestiegen: Diesel kostete am Montag knapp 55 Cent mehr als vor dem Angriff der USA und Israels auf den Iran. Super E10 war knapp 31 Cent teurer.
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