Ford überarbeitet Explorer: Mehr Reichweite, neue Topausstattung
Ford hat das Elektro-SUV Explorer überarbeitet. Die Preise starten aber weiterhin bei rund 40.000 Euro. In der Basisversion kommt künftig eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie zum Einsatz, deren Nettoenergiegehalt von 52 auf 58 kWh wächst. Im Zusammenspiel mit dem auf 140 kW / 190 PS und 350 Nm erstarkten Heckmotor steigt die Reichweite auf bis zu 444 Kilometer. Gleichzeitig verkürzt sich der Sprint von Null auf 100 km/h auf 8,0 Sekunden. An Schnellladesäulen lässt sich der Akku wie bisher in 28 Minuten von zehn auf 80 Prozent aufladen.
Auch bei Bedienung und Assistenzsystemen hat Ford nachgeschärft. Das Infotainmentsystem erhält eine überarbeitete Grafik mit klarerer Darstellung. Der adaptive Tempomat erkennt nun Ampelsignale und bremst das Fahrzeug bei Rot automatisch ab. Serienmäßig verfügen künftig alle Modelle über eine One-Pedal-Fahrfunktion.
Der Parkassistent merkt sich zudem bis zu 50 Meter Fahrstrecke und kann diese auf Wunsch selbstständig zurücklegen – etwa vom Garagentor bis zum Stellplatz. Erkennt der Fahrer-Status-Assistent einen medizinischen Notfall, bringt das System das Fahrzeug kontrolliert zum Stillstand und alarmiert Rettungskräfte. Neu ist außerdem eine V2L-Funktion, die bis zu 2,3 kW Leistung bereitstellt.
Ebenfalls neu ist die Ausstattungslinie "Collection", die ab 53.900 Euro angeboten wird. Kennzeichen sind die exklusive Außenfarbe Cactus Grey, schwarze 20-Zoll-Leichtmetallräder sowie dezente Grafikakzente an den Flanken. Im Innenraum dominieren schwarze Oberflächen mit orangefarbenen Akzenten sowie spezielle Sitzbezüge. Zur Ausstattung zählen unter anderem ein Infotainmentsystem mit beweglichem 14,6-Zoll-Touchscreen, eine elektrisch schwenkbare Anhängerkupplung sowie ein elektrisch verstellbarer Fahrersitz mit Memory-, Massage- und Lordosenfunktion. Zudem ist bidirektionales Laden an Bord.
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