E-Automarkt: Mehr als zwölf Millionen Neuzulassungen

Weltweit wurden im vergangenen Jahr fast 20 Millionen elektrisch angetriebene Autos verkauft. Bei rund 12,3 Millionen handelte es sich nach Berechnungen der Unternehmensberatung Inovev um reine E-Autos, hinzu kamen knapp 6,9 Millionen Plug-in-Hybride. Der Marktanteil reiner E-Autos betrug damit 13,5 Prozent, der der Teilzeitstromer lag bei 7,5 Prozent. Global größter Markt ist bei beiden Antriebsvarianten China, wo 8,4 Millionen E-Autos und 5,2 Millionen Plug-in-Hybride neu auf die Straßen rollten. 

VW erreicht Marke von zwei Millionen E-Autos

Volkswagen hat bei der Auslieferung von E-Autos die Marke von zwei Millionen erreicht. Das Jubiläumsfahrzeug vom Typ ID.3 sei in Zwickau gebaut und in der Gläsernen Manufaktur in Dresden an eine Kundin übergeben worden, teilte das Unternehmen mit. Den größten Anteil an den seit 2013 zwei Millionen verkauften E-Autos haben laut VW die Modelle ID.4 und ID.3. Mit dem neuen ID.Polo, dessen Verkauf dieses Jahr starten soll, erhofft sich der Autobauer weiteren Schub für die Elektromobilität. "Unser Ziel ist es, attraktive, alltagstaugliche und bezahlbare Elektrofahrzeuge in das volumenstarke Kleinwagensegment zu bringen und damit den nächsten Wachstumsschritt in der Transformation einzuleiten", erklärte Vertriebsvorstand Martin Sander.

Ladelösungen für Firmenkunden: Ford und Chargepoint kooperieren

Ford Pro und Chargepoint arbeiten künftig bei Ladelösungen für gewerbliche Elektrofahrzeug-Flotten zusammen. Das Angebot richtet sich vorerst an Kunden in Deutschland und Großbritannien und umfasst integrierte Lösungen für Depot-, Betriebs- und Heimladen. Flottenbetreiber sollen dadurch ihre Ladeinfrastruktur einfacher planen, installieren und betreiben können. Nach Angaben beider Unternehmen stehen Ladelösungen im Mittelpunkt, die sich an unterschiedliche Flottengrößen anpassen lassen. Neben der Hardware stellt Chargepoint auch Software für das Energiemanagement bereit. Ford-Pro-Kunden erhalten im Rahmen der Kooperation auch Zugang zu Beratungs- und Installationsservices. Dazu gehören Standortplanung, Vorbereitung der Infrastruktur sowie Unterstützung beim Betrieb.

Opel Corsa GSE: Elektro-Sportler kommt in diesem Jahr

Opel legt den Corsa als sportliches GSE-Modell auf. Die elektrische Topvariante des Kleinwagens soll auf der aktuellen Modellgeneration aufbauen und noch in diesem Jahr bestellbar sein. Details zur Technik nennt Opel nicht, analog zu den Konzerngeschwistern Alfa Junior Veloce und Abarth 600e ist aber mit einem 207 kW / 280 PS starken Frontantrieb zu rechnen. Die Normreichweite dürfte im Bereich von 350 Kilometern liegen. Der Corsa GSE ist das zweite rein elektrische Modell in der GSE-Familie, mit der Opel junge, dynamische Kunden ansprechen will. Der Mokka ist in der GSE-Ausführung bereits bestellbar und kostet rund 47.000 Euro. Der Corsa dürfte einige tausend Euro darunter liegen.

Euromaster und Check24 erweitern Partnerschaft

Euromaster und das Vergleichsportal Ceck24 bauen ihre langjährige Zusammenarbeit aus. Ab sofort sind neben Reifenservices auch einzelne Kfz-Dienstleistungen direkt über Ceck24 buchbar. Dazu zählen unter anderem Fahrzeug- und Auspuff-Checks, HU-Durchsichten, kostenlose Lichttests und weitere Wartungsleistungen. Bisher war die Buchung von Fahrzeugservices ausschließlich in Kombination mit einem Reifenkauf möglich. Mit der Erweiterung reagieren beide Partner nach eigenen Angaben auf die steigende Nachfrage nach flexiblen und digitalen Serviceangeboten rund ums Auto.

Polestar: Netzdienliches Laden für Deutschland 

Der Elektroautohersteller Polestar bietet seinen smarten Ladedienst "Grid Rewards" nun auch in Deutschland an. Wer zuhause netzdienlich lädt, bekommt den Fahrstrom besonders günstig. Für deutsche Kunden versprechen die Schweden in Kombination mit einem dynamischen Tarif beim Stromanbieter Octopus Einsparungen von bis zu 50 Prozent pro Heimladevorgang. Im Jahresmittel könne der finanzielle Vorteil 300 Euro erreichen. Parallel führt Polestar ein fahrzeuggesteuertes "Smart Charging"-System für die Modelle Polestar 2 und Polestar 4 ein. Damit soll intelligent gesteuertes Laden ohne spezielle Heimladestation nutzbar werden. Das Auto steuert die Ladezeiten selbst, orientiert sich dabei an Preis, Haushaltsbedarf und Netzbedingungen. 

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