Audi-Management: Große Rochade in China, USA und Kanada
Audi ordnet seine Top‑Managementstrukturen in mehreren internationalen Kernmärkten neu. Wie der Konzern in Ingolstadt mitteilte, treten zum 1. April und 1. Juni 2026 eine Reihe von Führungswechseln in Kraft, die vor allem China und Nordamerika betreffen – zwei Regionen, die für Wachstum und Profitabilität der Marke entscheidend sind.
Daniel Weissland, seit 2019 Präsident von Audi of America, übernimmt künftig die Leitung der FAW Audi Sales Company in China. Sein Nachfolger in den USA wird Vito Paladino, derzeit Präsident und CEO der Volkswagen Group Canada sowie Präsident von Audi Canada.
AUDI E5 Sportback
Die Führung von Audi Canada wiederum übernimmt Khaled Soussi, der aktuell für Commercial Strategy und Customer Experience bei Seat verantwortlich ist. Parallel dazu wechselt Michael Arndt, bislang Präsident der FAW Audi Sales Company, als Managing Director zu Volkswagen Passenger Cars Korea.
Zum 1. Juni rückt ein weiterer Manager in eine Schlüsselrolle: Matthias Schepers, gegenwärtig Präsident der Volkswagen Group Japan und Managing Director Audi Japan, wird neuer Vice President für Vertrieb und Marketing bei Audi China. Er folgt auf Katy Tsang, die den Autobauer auf eigenen Wunsch verlässt.
Audi sieht die koordinierte Neuordnung als strategisch wichtigen Schritt in einer Phase, in der die Modelloffensive in China und den USA weiter Fahrt aufnehmen soll. Vertriebsvorstand Marco Schubert sagte: "Wir stärken die Marke Audi und unsere Vertriebsorganisation in den Kernregionen gezielt. Mit unserer Modelloffensive und hochqualifizierten Führungskräften ist Audi bestens aufgestellt, um die Wettbewerbsfähigkeit in Nordamerika und China weiter zu verbessern."
Audi RS5 (2026)
Der Autobauer verweist zudem auf die Erfahrung der neuen Spitzenkräfte: Weissland habe "in einer Phase großer Herausforderungen außergewöhnliches Engagement und starke Führung bewiesen", während Paladino Audi in Kanada „als führende Premium‑Marke etabliert“ habe. Schepers wiederum habe Audi in Japan "als starken Player im Premium‑BEV‑Markt positioniert".
2026 wird Audi in mehreren globalen Märkten neue Modellgenerationen ausrollen, darunter spezifische Produkte für China sowie ein überarbeitetes SUV‑Portfolio für die USA. Die Managementwechsel sollen diesen Kurs operativ absichern und die internationale Schlagkraft der Marke steigern.
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