ADAC Sommerreifentest 2026: Ein Champion, viele Verfolger
Der ADAC hat 16 Sommerreifen der in der Mittelklasse verbreiteten Dimension 225/50 R17 geprüft. Das Ergebnis: ein klarer Testsieger, zwei weitere "gute" Kandidaten – und drei Modelle, die sich mit einem "ausreichend" begnügen müssen.
Ganz vorne fährt der PremiumContact 7 von Continental ins Ziel. Vor allem bei der Fahrsicherheit auf trockener wie nasser Fahrbahn sammelt der Reifen Bestnoten und holt sich mit 1,9 das beste Gesamtergebnis. Auf den Plätzen folgen der Cinturato C3 von Pirelli (2,2) sowie der EfficientGrip Performance 2 von Goodyear (2,3).
Rang vier belegt der Roadhawk 2 von Firestone. Fahrdynamisch überzeugt der Reifen, doch die lediglich zufriedenstellende Umweltbilanz (3,0) verhindert eine bessere Gesamtwertung. Neben Spritverbrauch fließt in die Umwelt-Bewertung die prognostizierte Laufleistung. Wer letztere Eigenschaft als entscheidendes Kaufkriterium heranziehen will, sollte sich für den Goodyear-Reifen (57.800 km) oder den Michelin Primacy 5 (56.000 km) entscheiden.
ADAC Sommerreifentest 2026
Unterm Strich fällt das Fazit verbraucherfreundlich aus: Der Großteil des Testfelds ist zumindest eingeschränkt empfehlenswert. Deutlich abgehängt sind mit Revolva von Lassa (3,6), der Nova-Force Acro von Leao (3,8) sowie der Sport Master von Linglong (4,2) lediglich drei Modelle. Gerade der Linglong zeigt laut ADAC exemplarisch, wie unausgewogen manche Billigreifen abgestimmt sind: Auf nasser Fahrbahn erzielt er zwar die beste Einzelwertung im gesamten Feld, auf trockener Strecke offenbaren sich jedoch deutliche Schwächen. Hinzu kommt eine geringe prognostizierte Laufleistung von rund 26.000 Kilometern. Ähnlich schlecht schneidet der Leao mit 27.700 km ab. Zum Vergleich: Der drittplatzierte Goodyear soll fast 58.000 Kilometer und damit mehr als das Doppelte erreichen.
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