Autohaus Schorr: Vorläufiges Insolvenzverfahren – Betrieb läuft weiter
Das Autohaus Schorr steckt in der Krise. Über den Thüringer Mehrmarkenhändler mit Standorten in Erfurt, Eisenach, Arnstadt und Mühlhausen ist ein vorläufiges Insolvenzverfahren eröffnet worden. Das bestätigte der zuständige Insolvenzverwalter Rolf Rombach aus Erfurt im Gespräch mit AUTOHAUS. Zum aktuellen Zeitpunkt könne er mit Rücksicht auf das laufende Verfahren aber nur begrenzt Auskünfte geben. Auch zu den genauen Hintergründen der Insolvenz wollte sich Rombach zunächst nicht äußern.
Geschäftsbetrieb läuft weiter
Laut dem Insolvenzverwalter läuft der Betrieb in den Schorr-Häusern aktuell weiter. Die Rahmenbedingungen seien derzeit so geordnet, dass Verkauf, Service und Werkstattleistungen nicht eingestellt werden müssen, erklärte Rombach. Weitere Entscheidungen hingen vom Verlauf des Verfahrens ab.
Das Autohaus Schorr ist Markenhändler von Opel, Peugeot, Citroën, Fiat, Abarth, Land Rover, Hyundai und Isuzu und beschäftigt über alle Standorte hinweg rund 150 Mitarbeiter. Das Unternehmen startete 1994 in Eisenach mit seinem ersten Autohaus, 1998 folgte in Mühlhausen der zweite Betrieb. Seit 2018 gehören auch Standorte in der Landeshauptstadt Erfurt und in Arnstadt zum Verbund.
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