PremiumZulasser wollen mit Privatkunden wachsen: Neuer Webshop "so einfach wie Amazon"
Die PremiumZulasser eG erweitert ihr digitales Angebot und hat den neuen Webshop "Kfz Zulassungen 24/7" gestartet. Privatkunden können darüber erstmals alle Dienstleistungen rund um die Zulassung von Fahrzeugen vollständig online beauftragen – ohne Wartezeiten in den örtlichen Zulassungsstellen.
Mit der Einführung des Webshops reagiert der Verbund auf die weiterhin hohe Nachfrage nach digitalen Zulassungsdiensten. "Bei der Entwicklung von 'Kfz Zulassungen 24/7' standen die marktentscheidenden Aspekte Usability und Datensicherheit sowie die Verknüpfung mit unserer bewährten Zulassungssoftware PZeG.online im Mittelpunkt", sagte PremiumZulasser-Vorstandschef Florian Cichon am Donnerstag in Köln. Der Service sei sieben Tage die Woche rund um die Uhr erreichbar und lasse sich von jedem Endgerät aus nutzen.
Der Bestellprozess ist demnach zweistufig aufgebaut: Zunächst werden nur die Angaben abgefragt, die für die Einleitung des Verfahrens zwingend erforderlich sind. Weitere Daten können über eine separate Landingpage nachgereicht werden. Ergänzende Infoboxen und Videos sollen den Nutzern helfen, den Prozess schnell und fehlerfrei abzuschließen. "Bestellungen über unseren Shop sind so einfach wie Bestellungen bei Amazon", betonte Cichon.
Ehrgeizige Ziele – Privatkundenanteil verdreifachen
Mit dem neuen Angebot will der Verbund sein Privatkundengeschäft deutlich ausbauen. Von den 1,85 Millionen Vorgängen im vergangenen Jahr entfielen weniger als fünf Prozent auf Privatpersonen. Mittelfristig soll der Anteil laut Genossenschaft auf mehr als 15 Prozent steigen – ohne das starke Gewerbekundengeschäft zu vernachlässigen. Cichon: "Wir sind sicher, dass wir die ehrgeizigen Ziele mit unserem Webshop vielleicht sogar schneller als geplant erreichen werden."
Nach der bereits eingeführten KI‑gestützten Software "PZeG.online" für Gewerbekunden ist der neue Webshop ein weiterer Baustein auf dem Weg zur vollständigen Digitalisierung des Zulassungswesens. Diese hat sich auch die Bundesregierung vorgenommen – liegt jedoch noch weit zurück: Im vergangenen Jahr wurden rund 90 Prozent aller Vorgänge weiterhin am Schalter eingereicht. Von den 5,5 Millionen Online‑Zulassungen entfielen 25 Prozent auf die PremiumZulasser, die damit nach eigenen Angaben Marktführer bei digitalen Einreichungen sind.
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