Volvo setzt beim neuen Elektro-Crossover EX60 auf einen tief integrierte KI-Assistenten von Google. Die Gemini-Software soll komplexe Aufgaben ohne fest vorgegebene Kommandos verstehen und erledigen – etwa das Heraussuchen einer Hoteladresse aus E-Mails.

KI könnte bald Auto-Hardware mitnutzen

Auch, ob ein Gegenstand in den Kofferraum passt, oder wie man seine Reiseroute am geschicktesten plant, weiß die KI. Sie soll so helfen, Ablenkung zu reduzieren, weil der Fahrer seltener auf das Display schauen muss. Perspektivisch soll Gemini zudem Funktionen erhalten, die auch Kamerabilder des Fahrzeugs einbeziehen können, um Fragen zur Umgebung zu beantworten. 

Basis der KI-Funktionen ist das neue, von Volvo als „HuginCore“ bezeichnete Hardware- und Softwaresystem, das den EX60 zu einem „softwaredefinierten Fahrzeug“ machen soll. Für die nötige Rechenleistung sorgen Bausteine von Qualcomm und Nvidia.

Premiere bald in Stockholm

Der EX60 soll bis zu 250 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde ausführen können. Premiere feiert das Mittelklasse-SUV Ende Januar in Stockholm, die Produktion soll in der ersten Jahreshälfte 2026 in Schweden starten. Der Hersteller verspricht Reichweiten von über 800 Kilometern und eine Ladeleistung bis zu 400 kW

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Volvo XC90 (2025)


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