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Stellantis hat die geplante Markteinführung seines Level‑3-Automationssystems „AutoDrive“ vorerst gestoppt. Obwohl die Technologie laut Unternehmensangaben serienreif sei, fehlt es an ausreichender Nachfrage, berichtet das "Handelsblatt". Damit verschiebt sich ein wichtiger Baustein der Softwarestrategie deutlich nach hinten.

Hohe Kosten und technische Hürden als Gründe

Hinter dem Stopp stehen laut Bericht mehrere Faktoren: Die Entwicklung von Level‑3-Systemen verursacht erhebliche Kosten, die Technologie bleibt technisch herausfordernd, und die Käufer zeigen bislang wenig Interesse. Der Aufwand steht in keinem klaren Verhältnis zur erwarteten Marktakzeptanz.

Strategische Neuausrichtung mit externen Partnern

Zukünftig will sich Stellantis stärker auf Kernfunktionen konzentrieren und vermehrt auf externe Partner setzen. So soll die Kooperation mit aiMotive verstärkt werden – ein Softwareentwickler, der bereits mit dem AutoDrive-Programm zusammenarbeitet. Die damalige Amazon‑Partnerschaft für das SmartCockpit wurde beendet.

Erst im Februar hatte Stellantis eine Software zum teilautonomen Fahren vorgestellt.

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